
Landshut · Dult
Die Bartlmädult ist Landshuts Sommervolksfest auf der Grieserwiese, direkt unter der Kulisse der Altstadt und der Burg Trausnitz.
Zehn Tage lang laufen zwei große Festzelte, ein Vergnügungsteil und ein Warenmarkt parallel. Das Fest gehört mit der Frühjahrsdult zu den beiden großen Landshuter Volksfesten.
| Jahr | Termin | Dauer | Status |
|---|---|---|---|
| 2026 | 21.–30. August 2026 | 10 Tage | vorbei |
So wird der Termin bestimmt
Rund um den Bartholomäustag (24. August), zehn Tage.
Die Dult dauert zehn Tage. Eröffnet wird mit dem traditionellen Bieranstich durch den Oberbürgermeister. Danach laufen Vergnügungsdult und Verkaufsdult nebeneinander: zwei große Festzelte mit Landshuter Bier, Kapellen und Partybands sowie regionaler Küche, dazu der Vergnügungsteil mit Riesenrad, Geisterbahn, Musik Express, Kinderkarussells und Kleinbahn. Der Warenmarkt bringt Stände mit Textilien, Haushaltswaren und Süßwaren. An beiden Freitagen steigen nach Einbruch der Dunkelheit große Feuerwerke, eines davon als Musikfeuerwerk. Der Familientag mitten in der Festwoche bringt ermäßigte Fahrpreise. Dazu kommen Themenabende im Zelt und ein Warenangebot, das den alten Marktcharakter der Dult bis heute weiterträgt.
Die Bartlmädult wird seit 1339 jährlich im Spätsommer gefeiert. Auslöser war die Gründung des Landshuter Stadtteils Freyung 1338: Herzog Heinrich XIV. stiftete den Bürgern einen Jahrmarkt, der "alla jar in der freyung ewigklich sol sein auf sand Bartholomeus tag" abgehalten werden sollte - daher der Name nach dem Bartholomäustag am 24. August. Der Standort wanderte über die Jahrhunderte von der Freyung zum Regierungsplatz und weiter in die Neustadt. 1949 zogen die Schaustellerbetriebe auf die Grieserwiese an der Wittstraße, 1979 folgten die Verkaufsstände.
Das Besondere
Die Bartlmädult läuft seit 1339 und zählt heute weit über 680 Ausgaben - sie ist damit eines der ältesten durchgehend gefeierten Volksfeste Bayerns. Die Grieserwiese liegt unmittelbar unter der Altstadtkulisse, was dem Fest eine ungewöhnliche Optik gibt.
Festplatz ist die Grieserwiese an der Wittstraße, wenige Gehminuten von der Landshuter Altstadt. Vom Bahnhof Landshut sind es rund 20 Minuten zu Fuß; aus München fährt der Zug etwa 40 Minuten. Direkt am Platz gibt es rund 200 Stellplätze sowie ausgewiesene Behindertenparkplätze und Fahrradstellplätze - das reicht bei vollem Betrieb nicht, deshalb empfiehlt die Stadt Parkhäuser sowie Park-and-Ride mit Shuttlebus. An den Wochenenden fährt zusätzlich der "Dultexpress" beziehungsweise ein P+R-Bus im dichten Takt zum Festgelände.
Der Name geht auf den Bartholomäustag am 24. August zurück. Herzog Heinrich XIV. stiftete 1338 einen Jahrmarkt, der jedes Jahr an diesem Tag in der Freyung stattfinden sollte. "Bartlmä" ist die bairische Kurzform von Bartholomäus.
Seit 1339 wird die Dult jährlich im Spätsommer gefeiert. Die Zählung liegt heute bei über 680 Ausgaben. Damit gehört sie zu den ältesten Volksfesten Bayerns.
Auf der Grieserwiese an der Wittstraße, wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt. Der Standort wechselte historisch mehrfach; 1949 zogen die Schausteller auf die Grieserwiese, 1979 folgten die Verkaufsstände.
Traditionell an den beiden Freitagen der Dult, nach Einbruch der Dunkelheit. Eines der beiden wird als Musikfeuerwerk gezündet. Termine können wetterbedingt verschoben werden, der Veranstalter gibt sie kurzfristig bekannt.
Vom Bahnhof Landshut sind es etwa 20 Minuten zu Fuß. Am Festplatz gibt es rund 200 Stellplätze, die schnell belegt sind; die Stadt empfiehlt Parkhäuser und Park-and-Ride. An den Wochenenden fährt ein Shuttlebus zum Festgelände.
Auf der Bartlmädult stehen zwei große Festzelte, die Zelte Heppenheimer und Reisinger, beide mit mehreren tausend Plätzen und zusätzlichem Biergarten. Ausgeschenkt wird Bier der Brauerei Wittmann. Serviert werden klassische Volksfestgerichte wie Brathendl.
Bild oben: Amrei-Marie · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons