
Rosenheim · Volksfest
Das Rosenheimer Herbstfest ist das größte Volksfest in Südostoberbayern und zieht über eine Million Besucher auf die Loretowiese.
16 Tage lang laufen zwei große Bierzelte, ein kompletter Vergnügungspark und ein Programm aus Trachtenumzug, Feuerwerk und Erntedankzug. Wer die Wiesn-Atmosphäre ohne Münchner Massen will, fährt hierher.
Das Rosenheimer Herbstfest läuft gerade – noch bis 13.09.2026.
| Jahr | Termin | Dauer | Status |
|---|---|---|---|
| 2026 | 29. August – 13. September 2026 | 16 Tage | Termin steht |
| 2027 | 28. August – 12. September 2027 | 16 Tage | Termin steht |
So wird der Termin bestimmt
Ende August bis Mitte September, 16 Tage.
Das Fest dauert 16 Tage und startet am letzten Samstag im August. Zum Auftakt zieht ein Trachten- und Festzug vom Bahnhof zur Loretowiese, danach folgt das traditionelle Anzapfen mit dem "O'zapft is". Getrunken wird in zwei großen Zelten, dem Auerbräu- und dem Flötzinger-Zelt, dazu kommen kleinere Einkehrmöglichkeiten wie der "Tatzlwurm" mit Wein und regionalen Schmankerln. Der mittlere Sonntag gehört dem großen Erntedankzug durch die Stadt. Am Donnerstag der zweiten Woche steigt abends das Feuerwerk. Dazu kommen Riesenrad, Achterbahnen und Kinderfahrgeschäfte sowie Boxkämpfe und familienfreundliche Ermäßigungstage.
Das Herbstfest geht auf eine landwirtschaftliche Ausstellung zurück, die alle fünf Jahre stattfand. 1861 kamen Schützenfest und Gesangswettbewerb dazu, damit wurde aus der Ausstellung ein echtes Volksfest. Die Rosenheimer Brauwirtschaft trug es mit: In den 1890er Jahren gab es elf Brauereien bei rund 10.000 Einwohnern. Unterbrochen wurde das Fest durch die Cholera 1873 und beide Weltkriege; 1925 startete es mit zwei Bierzelten und neunzehn Beschickern neu. 2020 und 2021 fiel es wegen Corona aus.
Das Besondere
Das Flötzinger-Zelt gilt als größtes freitragendes Bierzelt Europas. Und die Loretowiese ist seit dem Mittelalter Festplatz - das Fest steht dort, wo in Rosenheim schon immer Markt gehalten wurde.
Festplatz ist die Loretowiese in Rosenheim, wenige Gehminuten vom Zentrum. Am bequemsten kommt man mit der Bahn: Rosenheim ist Knotenbahnhof, während des Fests fahren zusätzlich Sonderzüge und der Wiesn-Express. Vom Bahnhof pendelt das kostenlose Wiesn-Bockerl stündlich über den Max-Josefs-Platz zur Loretowiese, die Abfahrten sind auf die Züge abgestimmt. Der Stadtverkehr fährt einen Sonderfahrplan. Autofahrer nutzen das städtische Parkleitsystem; Vereins- und Reisebusse parken in der Rechenauer- und Prinzregentenstraße. Auf der Loretowiese selbst ist während Aufbau und Fest kaum Parken möglich.
Herbstfest 2017: Auftakt in die 5. Rosenheimer Jahreszeit! · Quelle: Rosenheim24. Das Video wird erst nach einem Klick geladen – vorher besteht keine Verbindung zu YouTube.
Es ist das größte Volksfest in Südostoberbayern mit über einer Million Besuchern und läuft 16 Tage. Auf der Loretowiese stehen zwei große Bierzelte, kleinere Gastrobetriebe und ein kompletter Vergnügungspark. Nach München und Straubing gehört es zu den größten Volksfesten Bayerns.
Das Wiesn-Bockerl ist ein nostalgischer Shuttle, der während des Herbstfests kostenlos zwischen Rosenheimer Bahnhof, Max-Josefs-Platz und der Loretowiese pendelt. Er fährt stündlich und ist auf die Zugankünfte abgestimmt. Damit ist die Anreise mit der Bahn die einfachste Lösung.
Die beiden großen Zelte sind das Auerbräu-Zelt und das Flötzinger-Zelt, letzteres gilt als größtes freitragendes Bierzelt Europas. Dazu kommen kleinere Betriebe wie der "Tatzlwurm" mit Wein und regionaler Küche. In den Zelten spielen abends Kapellen und Partybands.
Das große Feuerwerk findet traditionell am Donnerstagabend der zweiten Festwoche statt, nach Einbruch der Dunkelheit. Gute Sicht hat man von der Loretowiese und den umliegenden Freiflächen. Den genauen Termin veröffentlicht der Veranstalter im Jahresprogramm.
Die Stadt weist die Parkmöglichkeiten über ihr Parkleitsystem aus, eine Parkkarte gibt es auf der offiziellen Festseite. Die Loretowiese selbst fällt als Parkfläche während Aufbau und Fest weitgehend weg. Reise- und Vereinsbusse parken in der Rechenauer- und Prinzregentenstraße.
Die Wurzeln liegen in einer landwirtschaftlichen Ausstellung. 1861 kamen Schützenfest und Gesangswettbewerb dazu, seitdem gilt es als Volksfest. Nach Unterbrechungen durch Cholera und beide Weltkriege startete es 1925 neu.
Bild oben: Dietmar Rabich · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons