
Würzburg · Volksfest
Das Kiliani-Volksfest ist das größte Volksfest Unterfrankens und läuft 17 Tage auf der Talavera am Mainufer in der Würzburger Zellerau.
Festzelt, rund hundert Fahrgeschäfte und Buden, zwei Feuerwerke und zwei Familientage. Der Name kommt vom Frankenpatron Kilian, dessen Namenstag am 8. Juli das Fest bis heute terminiert.
| Jahr | Termin | Dauer | Status |
|---|---|---|---|
| 2026 | 3.–19. Juli 2026 | 17 Tage | vorbei |
So wird der Termin bestimmt
Rund um Kiliani (8. Juli), 17 Tage.
Eröffnet wird am ersten Abend mit dem Fassanstich durch einen Vertreter der Stadtspitze, am selben Abend steigt das Eröffnungsfeuerwerk. Danach läuft das Fest 17 Tage. Herzstück ist das große Festzelt mit täglich wechselnder Musik, dazu kommen Biergärten und Gastronomiestände auf dem Platz. Der Schaustellerteil bietet Achterbahnen, Riesenrad, Kettenkarussell und Kinderfahrgeschäfte. Zweimal während des Fests gibt es einen Familientag mit halben Fahrpreisen am Nachmittag und frühen Abend. Zum Abschluss folgt das große Schlussfeuerwerk. Parallel läuft im Kiliansdom und in der Innenstadt das kirchliche Programm der Kiliani-Wallfahrt, organisiert vom Bistum. Der Eintritt auf das Festgelände ist frei.
Kiliani ist ursprünglich der Namenstag des heiligen Kilian, des Frankenpatrons, der am 8. Juli begangen wird. Das Bistum Würzburg feiert seitdem die Kiliani-Oktav mit Wallfahrt und Gottesdiensten für die Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan. Daran hing seit dem Mittelalter ein Markt: Die Kilianimesse ist seit 1030 auf dem Würzburger Marktplatz belegt. 1846 trennten sich Messe und Volksfest voneinander. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Volksfest im Juli 1950 wieder aufgenommen. Heute findet es auf dem Parkplatzgelände Talavera in der Zellerau statt.
Das Besondere
Kiliani ist beides: kirchliche Wallfahrtswoche und Volksfest. Die zugehörige Messe ist seit 1030 belegt und damit einer der ältesten Marktbelege Bayerns. Ungewöhnlich ist auch der Aufwand für Barrierefreiheit mit rollstuhlgerechten Riesenradgondeln, Plätzen im Festzelt und Ruhezonen.
Der Festplatz ist die Talavera, ein großes Freigelände am linken Mainufer im Stadtteil Zellerau. Aus der Innenstadt und vom Hauptbahnhof fährt die Straßenbahnlinie 4 direkt in die Nähe des Geländes; die Fahrt dauert nur wenige Minuten. Zu Fuß ist die Talavera von der Altstadt über die Mainbrücken in etwa einer Viertelstunde erreichbar. Rund um das Gelände gibt es kostenpflichtige Parkflächen, die abends schnell belegt sind. Wer trinkt, nutzt Straßenbahn oder Taxi.
Kiliani in Würzburg: Größtes Volksfest Unterfrankens startet bald · Quelle: SAT.1 BAYERN. Das Video wird erst nach einem Klick geladen – vorher besteht keine Verbindung zu YouTube.
Kiliani liegt jedes Jahr rund um den Kilianstag am 8. Juli und dauert 17 Tage, üblicherweise von Anfang bis Mitte oder Ende Juli. Die genauen Daten veröffentlicht die Stadt Würzburg auf wuerzburg.de.
Auf der Talavera, einem großen Platz am linken Mainufer im Würzburger Stadtteil Zellerau. Das Gelände wird außerhalb der Festzeit als Parkplatz genutzt und liegt nur wenige Minuten von der Altstadt entfernt.
Nein, das Festgelände ist frei zugänglich, auch das Festzelt. Bezahlt wird nur für Fahrgeschäfte, Essen und Getränke. Tischreservierungen im Zelt sind an Wochenenden empfehlenswert.
Mit der Straßenbahnlinie 4 vom Hauptbahnhof oder aus der Innenstadt, die Haltestelle liegt in Laufweite. Zu Fuß braucht man aus der Altstadt über die Mainbrücken etwa eine Viertelstunde. Parkplätze rund um das Gelände sind kostenpflichtig und abends schnell voll.
Ja, gleich zwei: eines am Eröffnungsabend und eines zum Abschluss am letzten Festtag, jeweils spät am Abend. Gute Plätze gibt es entlang des Mainufers.
Kiliani ist ursprünglich der Namenstag des Frankenpatrons Kilian am 8. Juli. Das Bistum Würzburg feiert die Kiliani-Oktav mit Wallfahrt und Gottesdiensten für Kilian, Kolonat und Totnan. Das Volksfest hat sich aus dem zugehörigen Markt entwickelt und lief 1846 organisatorisch von der Kilianimesse los.
Bild oben: Jonathan Woodyard (J… · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons