
Freising · Volksfest
Das Freisinger Volksfest ist das größte Fest der Domstadt und läuft zehn Tage in der Luitpoldanlage, wenige Gehminuten vom Bahnhof.
Festzelt, Weinhalle und Nachtcafé decken drei sehr unterschiedliche Publikumsgeschmäcker ab. Das Bier kommt aus Freisinger Brauereien.
Das nächste Freisinger Volksfest beginnt am 04.09.2026 – in 2 Tagen.
| Jahr | Termin | Dauer | Status |
|---|---|---|---|
| 2026 | 4.–13. September 2026 | 10 Tage | Termin steht |
So wird der Termin bestimmt
Meist zehn Tage Anfang bis Mitte September.
Das Fest beginnt an einem Freitag mit einem Festzug durch die Innenstadt zum Volksfestplatz, im Festzelt folgt der Bieranstich durch die Oberbürgermeisterin. Danach laufen zehn Tage Programm. Das große Festzelt wird von zwei Freisinger Brauereien beliefert, daneben gibt es die Weinhalle und ein Nachtcafé für den späten Abend. Im Vergnügungspark stehen Fahrgeschäfte, Buden und Losstände. Fest eingeplant sind ein Seniorentag mit Mittagstisch und Tanz, ein Kindertag mit ermäßigten Fahrpreisen und Puppentheater sowie ein Feuerwerk am Abend. Rundherum organisieren Freisinger Vereine Turniere in Handball, Basketball und Faustball, dazu Radrennen und den Volksfestlauf.
1874 fanden in Freising erstmals ein Volksfest und ein landwirtschaftliches Bezirksfest gemeinsam statt, begleitet von Gewerbe- und Geflügelausstellungen. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war das Fest stark landwirtschaftlich geprägt, mit Viehmarkt, Pferderennen und Ausstellungen; ab 1882 gab es ein Schlussfeuerwerk. Ein schweres Hochwasser 1899 unterbrach die Reihe für rund drei Jahrzehnte. 1929 folgte der Neustart, seither ist die Luitpoldanlage der feste Festplatz. Von 1939 bis 1948 ruhte das Fest kriegsbedingt, 1949 wurde es wieder aufgenommen. 2026 stand die 95. Auflage an.
Das Besondere
Freising fährt drei Gastronomiebereiche parallel: klassisches Festzelt, Weinhalle und Nachtcafé. Dazu kommt ein ungewöhnlich breites Sportprogramm der örtlichen Vereine, das über die ganzen zehn Tage läuft.
Der Festplatz liegt in der Luitpoldanlage, rund sieben Gehminuten vom Bahnhof Freising. Aus München erreicht man Freising mit der S1 und Regionalzügen. Aus dem Landkreis fahren mehrere Volksfest-Express-Buslinien zum Fest und zurück, nachts verkehren zusätzliche Busse im Stundentakt. In der Luitpoldanlage selbst kann während Auf- und Abbau sowie während des Fests nicht geparkt werden. Wer mit dem Auto kommt, nutzt die Parkmöglichkeiten in der Innenstadt.
Das Fest liegt in der Regel Anfang bis Mitte September und dauert zehn Tage. Es beginnt an einem Freitag mit Festzug und Bieranstich. Die genauen Daten legt die Stadt Freising jedes Jahr neu fest.
Auf dem Volksfestplatz in der Luitpoldanlage. Dort ist das Fest seit 1929 zu Hause. Der Platz liegt stadtnah und ist vom Bahnhof Freising in etwa sieben Minuten zu Fuß erreichbar.
Das Festbier kommt von zwei Freisinger Brauereien, die sich den Ausschank im Festzelt teilen. Freising ist eine traditionsreiche Brauereistadt, das Volksfest greift das auf. Wer keinen Bierabend will, findet in der Weinhalle eine Alternative.
Am einfachsten mit der Bahn: Vom Bahnhof Freising sind es rund sieben Gehminuten. Aus dem Landkreis fahren mehrere Volksfest-Express-Buslinien direkt zum Fest, nachts gibt es zusätzliche Rückfahrten im Stundentakt.
Ja. Es gibt einen eigenen Kindertag mit ermäßigten Fahrpreisen und Puppentheater sowie einen Seniorentag mit Mittagstisch. Der Vergnügungspark ist überschaubar und hat Fahrgeschäfte für kleinere Kinder.
Das erste Volksfest fand 1874 zusammen mit einem landwirtschaftlichen Bezirksfest statt. Nach einer langen Unterbrechung ab 1899 wurde es 1929 neu gestartet. 2026 stand die 95. Auflage an.
Bild oben: Hurk87 · CC0 · Wikimedia Commons