
München · Christkindlmarkt
Der Christkindlmarkt am Marienplatz ist der zentrale und bekannteste Weihnachtsmarkt Münchens.
Rund um das Neue Rathaus und in der angrenzenden Fußgängerzone verkaufen 137 Waren- und Gastrostände Christbaumschmuck, Geschenke, Glühwein und Schmankerl. Über dem Markt steht ein großer, festlich beleuchteter Christbaum, vom Rathausbalkon erklingt an mehreren Abenden Adventsmusik. Für die meisten Besucher aus dem Umland und für Touristen ist er der erste und oft einzige Weihnachtsmarkt, den sie in München ansteuern.
Das nächste Münchner Christkindlmarkt beginnt am 20.11.2026 – in 78 Tagen.
| Jahr | Termin | Dauer | Status |
|---|---|---|---|
| 2026 | 20. November – 24. Dezember 2026 | 35 Tage | Termin steht |
| 2027 | 19. November – 24. Dezember 2027 | 36 Tage | voraussichtlich |
So wird der Termin bestimmt
Beginnt seit 2026 am Freitag vor Totensonntag und endet traditionell am 24. Dezember mittags.
Von Montag bis Samstag hat der Markt von 10 bis 21 Uhr geöffnet, sonntags von 10 bis 20 Uhr. Am 24. Dezember schließen die Stände bereits um 14 Uhr. Zwischen dem ersten Advent und dem 13. Dezember läuft die Himmelswerkstatt, ein Bastelangebot für Kinder auf einer eigenen Bühne. Am 13. Dezember zieht der Krampuslauf mit rund 300 Krampussen durch die Innenstadt und endet am Marienplatz. An mehreren Sonntag- bis Donnerstagabenden spielt Blechbläsermusik vom Rathausbalkon, dazu kommt gemeinsames Singen unter dem Christbaum. Einzelne Abende sind als verlängerte Einkaufsabende mit späteren Öffnungszeiten der umliegenden Geschäfte ausgewiesen.
Weihnachtsmärkte auf dem Gebiet der Münchner Altstadt sind seit Jahrhunderten belegt, die Angaben zum genauen Ursprung schwanken je nach Quelle zwischen dem 14. und dem 17. Jahrhundert. Über lange Zeit verteilten sich die Stände auf mehrere Plätze der Innenstadt. Seit 1972 findet der Christkindlmarkt in seiner heutigen Form geschlossen auf dem Marienplatz statt und hat sich seither zum Aushängeschild der Stadt in der Adventszeit entwickelt. Ab der Saison 2026 beginnt er eine knappe Woche früher als in den Jahren zuvor, weil der Start auf den Freitag vor Totensonntag vorgezogen wurde. Der Markt endet unverändert am Nachmittag des 24. Dezember.
Das Besondere
Kein anderer Weihnachtsmarkt in München liegt so zentral und wird so stark von Tagestouristen frequentiert wie dieser. Die Kombination aus Rathauskulisse, großem Christbaum und dichtem Standangebot mitten in der Fußgängerzone macht ihn zum Referenzpunkt, an dem sich die meisten Besucher orientieren, bevor sie zu den kleineren Stadtteilmärkten weiterziehen.
Der Markt liegt direkt am Marienplatz im Herzen der Fußgängerzone. Die U-Bahnlinien U3 und U6 sowie alle Linien der S-Bahn-Stammstrecke halten am Bahnhof Marienplatz unmittelbar unter dem Platz. Wer mit dem Auto kommt, findet in der Altstadt nur kostenpflichtige Tiefgaragenplätze, die an Adventswochenenden häufig ausgelastet sind. Von Marienplatz aus sind die meisten anderen Innenstadtmärkte fußläufig in wenigen Minuten erreichbar.
Der Markt läuft vom 20. November bis 24. Dezember 2026. Montag bis Samstag von 10 bis 21 Uhr, sonntags von 10 bis 20 Uhr.
Ja, am 24. Dezember haben die Stände von 10 bis 14 Uhr geöffnet, danach schließt der Markt für die Feiertage.
Ja, auf die Tassen wird ein Pfand erhoben, das man beim Zurückgeben an demselben oder einem teilnehmenden Stand zurückbekommt. Die genaue Höhe legt der jeweilige Standbetreiber fest.
Der Bahnhof Marienplatz liegt direkt unter dem Platz und wird von U3, U6 und allen S-Bahn-Linien der Stammstrecke bedient.
Der Veranstalter macht dazu keine gesonderte Angabe. Da der Markt auf öffentlichem Straßenland liegt, sind angeleinte Hunde grundsätzlich kein Problem, bei dichtem Gedränge sollte man das aber abwägen.
Nein, der Zugang zum Markt ist wie bei allen Münchner Weihnachtsmärkten kostenlos.
Am 13. Dezember ziehen rund 300 kostümierte Krampusse durch die Innenstadt und beenden ihren Umzug auf dem Marienplatz. Der Termin zählt zu den meistbesuchten Programmpunkten des Marktes.
Bild oben: Ashwin Chandrasekaran · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons