
Oberstdorf · Adventsmarkt
Der Oberstdorfer Advent ist ein kleiner, auf die Samstage im Advent begrenzter Weihnachtsmarkt im höchstgelegenen Marktort Deutschlands, umgeben von den Allgäuer Alpen.
Statt eines durchgehend geöffneten Innenstadtmarkts setzt Oberstdorf auf einzelne Adventssamstage mit Glühwein, winterlicher Stimmung und Kerzenschein. Die Beschreibung der Tourist-Information spricht von leise fallenden Schneeflocken, klirrender Kälte und heimeligem Kerzenschein, passend zur alpinen Lage auf über 800 Metern Höhe.
Das nächste Oberstdorfer Advent beginnt am 28.11.2026 – in 86 Tagen.
| Jahr | Termin | Dauer | Status |
|---|---|---|---|
| 2026 | 28.11.2026 | 1 Tage | voraussichtlich |
| 2026 | 05.12.2026 | 1 Tage | voraussichtlich |
| 2026 | 12.12.2026 | 1 Tage | voraussichtlich |
| 2026 | 19.12.2026 | 1 Tage | voraussichtlich |
| 2027 | 27.11.2027 | 1 Tage | voraussichtlich |
| 2027 | 04.12.2027 | 1 Tage | voraussichtlich |
| 2027 | 11.12.2027 | 1 Tage | voraussichtlich |
| 2027 | 18.12.2027 | 1 Tage | voraussichtlich |
So wird der Termin bestimmt
Findet an den Samstagen im Advent statt, jeweils dem letzten Samstag vor dem folgenden Adventssonntag.
Anders als bei durchgehend geöffneten Weihnachtsmärkten konzentriert sich der Oberstdorfer Advent auf einzelne Samstage während der Adventszeit. An diesen Tagen öffnen Stände mit Glühwein und weihnachtlichen Angeboten im Ortszentrum, begleitet von winterlicher Dekoration und Kerzenschein. Zwischen den Markttagen bleibt der Ort ohne durchgehenden Marktbetrieb.
Zur Entstehungsgeschichte des Oberstdorfer Advents liegen keine belastbaren Angaben vor. Der Markt hat sich als kleinere, auf einzelne Samstage konzentrierte Alternative zu den durchgehend geöffneten Weihnachtsmärkten der größeren Städte etabliert und passt damit zum ruhigeren Charakter des Bergorts. Oberstdorf ist als südlichster Ort Deutschlands und bekannter Wintersportort vor allem durch die Vierschanzentournee überregional bekannt, was auch im Advent zusätzliche Wintergäste in den Ort bringt.
Das Besondere
Die Beschränkung auf einzelne Adventssamstage statt eines mehrwöchigen durchgehenden Markts sowie die Höhenlage im Oberallgäu mit Bergkulisse unterscheiden Oberstdorf klar von den städtischen Weihnachtsmärkten Schwabens und Niederbayerns. Als höchstgelegener Marktort Deutschlands bietet Oberstdorf eine der wenigen Gelegenheiten in Bayern, einen Weihnachtsmarkt mit realistischer Chance auf Schnee schon Ende November zu erleben.
Der Markt findet im Zentrum von Oberstdorf statt, 87561 Oberstdorf, das über die Bahnstrecke von Immenstadt aus mit dem Zug erreichbar ist. Der Bahnhof Oberstdorf liegt in kurzer Gehdistanz zum Ortszentrum. Parkmöglichkeiten bieten die Parkplätze am Ortsrand; wegen der Höhenlage ist im Advent mit winterlichen Straßenverhältnissen zu rechnen, Winterreifen oder Schneeketten sind bei Anreise mit dem Auto zu empfehlen.
An den Samstagen im Advent, voraussichtlich am 28. November sowie 5., 12. und 19. Dezember 2026; die genauen Termine bestätigt die Tourist-Information erst zur Saison.
Nein, der Markt findet nur an einzelnen Adventssamstagen statt und endet vor Heiligabend.
Im Ortszentrum von Oberstdorf, dem höchstgelegenen Marktort Deutschlands.
Mit der Bahn bis Bahnhof Oberstdorf, zentral gelegen, oder mit dem Auto über die Allgäuer Zufahrtsstraßen; im Advent ist mit winterlichen Straßenverhältnissen zu rechnen.
Ja, wie auf bayerischen Weihnachtsmärkten üblich wird ein Pfandbetrag erhoben, der bei Rückgabe der Tasse erstattet wird.
Eine ausdrückliche Regelung ist nicht dokumentiert; bei einem kleinen, auf einzelne Tage begrenzten Markt ist ein Besuch mit angeleintem Hund grundsätzlich eher möglich als bei großen Innenstadtmärkten.
Nein, der Zugang zum Marktbereich ist kostenlos.
Bild oben: Naturpuur · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons